Zick, zack, Regen fällt herab. In der Wendiger Straße steht ein kleiner gelber Bagger auf einer kleinen Baustelle. Richtung Rosa-Luxemburg-Straße ruhen weitere drei nach harter Tage Arbeit. Der Sommer wartet.
Es regnet. Schafskälte, und von oben runter dröhnt es. Anfang August dann soll es auf Erden quietschen, squischen, plappern: Swimming Pool vor der Volksbühne. Ich weiß nicht, was eine Pommes ist, ich kenne nur ihren Preis. Hat sich der Winter verzogen, ist der Platz vor derVolksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz sowieso ein Volksbad, die Leute rauchen auf den Schönen, schönen Treppenstufen. Ihre Hunde machen ihre Geschäfte auf dem Grün, dort, wo das Räuberrad thront. Ein Kommen und Gehen von Tieren und Menschen und Pflanzen.
Platsch-plitsch ging es zackig, plitsch-platsch und ich war dann mal nass. Ganz in der Nähe, am Straßendreieck Linien-Almstadt-Rosa-Luxemburg, gab es vor ein zwei Jahren noch den Dreiecksgarten, bespielt von einem Kunstverein. Sie hatten dort einfach einen Garten ausgesät, voller schlichter Blumen. Auf diese Verzauberung folgte die Entzauberung. Der regionale Erdbeeren-Monopolist geht dort zu Markte. Doch gerade hier, wo die internationale SUV-Elite ihre Navis in amerikanischer Sprache anweist, von der Tor- zur Sredzki-Straße zu pushen, ist es ein willkommenes Zeichen: es gibt hier einen Ort, der für alle ist und wirklich für alle genutzt werden kann.
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