Dass es sich dabei um Eicheln handelt, sollte nicht in die Überschrift, dann entstünde vollends Porno-Trash. Doch der Schlaf des blauen Himmels gebiert Monstereicheln.
Grün war die Stadt geblieben. Anfang August kehren die Ziereichen, die Parklinden, die Platanen ihr Grün um in etwas anderes, etwas Lehmfarbenes, später Bräunliches. Üblicherweise tun sie das.
In diesem Regensommer voller Sommerregen bleiben sie grün, verdunkeln sich leicht in ein saftiges, den Eindruck von Unvergänglichkeit erheischendes Sattgrün. Die Eiche lässt dabei Riesenfrüchte wachsen.
Zwar bleibt der Schendelpark leer, wenn es schüttet, die Himmel sich öffnen. Der Schendelparksche Regenwald bildet über den Holzbänken und Steinmarken jedoch ein derart dichtes Dachwerk aus, dass die Menschen bei mittelmäßigem Niederschlag hin zum Platz flüchten und Obdach suchen. Noch präsenter wirken dann die Bäume.
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