Scharfer, kalter Wind

…und fuhr durch die Stadt, und fuhr schneller, mir wurde wärmer. So genoss ich den scharfen Wind. Er blies mir so kalt entgegen, dass ich schneller fahren wollte. Mir wurde noch wärmer.

Allmählich erhellte die Sonne die Dunkelheit des Morgens.

Mir wurde wärmer, und ich genoss den scharfen Wind.

Also fuhr ich schneller, mir wurde wärmer.

Auf dem Rückweg dann fuhr ich mit dem Wind, es war wieder dunkel. Mit dem Wind im Rücken war ich speedschnell, ohne Anstrengung.

Mit dem scharfen, kalten Wind.

Veröffentlicht von Christoph Braun

Christoph Braun, geboren 1970 in Friedrichsthal/ Saar, lebt in Berlin. Er verantwortet das Musikprogramm des Festivals Theaterformen in Niedersachsen. Nach "Hacken – Leben auf dem Land in der digitalen Gegenwart" (2012, Klett-Cotta) folgt 2016 die Arbeit am Roman "Rafi, Franzi und Michi reisen durch die rosa Halde" – zweiter Teil einer Trilogie über die Zeitalter der Industrie und der Kommunikation. Einen Dramaturgie-Container zum Text bietet Brauns Blog textezurpopmusik.wordpress.com.

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